|
Was ist eigentlich Virtualisierung und wozu benötige ich sie?
de.Wikipedia.org schreibt zum Thema Virtualisierung: In der Informatik ist die eindeutige Definition des Begriffs Virtualisierung schwierig zu verfassen. Es gibt viele Konzepte und Technologien im Bereich der Hardware und Software, die diesen Begriff verwenden. Ein sehr offener Definitionsversuch könnte wie folgt lauten: Virtualisierung bezeichnet Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines Computers zusammenzufassen oder aufzuteilen. [Quelle]
Virtualisierung ist also ein wages Thema, so kann man doch die ersten Virtualisierungsansätze bis in die späten 70er zurück verfolgen. Der Grundgedanke der ersten Virtualisierungstechniken war zur damaligen Zeit, dass man die vorhandenen Ressourcen (damit ist vor allem die Rechenzeit gemeint) möglichst effizient aufteilen möchte. So kam es, dass nach und nach Ideen zu einer höheren Effizienz entstanden, einige Meilensteine waren z.B. Multithreading oder die Funktion, dass sich mehrere Benutzer gleichzeitig auf ein System einloggen können. Diese Gedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Computergeschichte bis man schließlich auf die Idee kam, ganze Computer zu virtualisieren. Studien haben ergeben, dass Server im Rechenzentrum die meiste Zeit mit dem Leerlauf verbringen - sie haben also wenig bis überhaupt nichts zu tun, verbrauchen während dessen jedoch Strom und Platz. Durch die Virtualisierung kann man diesen Problemen jedoch entgegen wirken und zahlreiche vollwertige Computer auf einem physikalischen Gerät unterbringen. Dank der effizienten Programmierung von XEN ist es sogar möglich, dass gleich dutzende solcher VMs (Virtual Machine = virtuelles System) auf einem Server untergebracht werden können. Dies spart die Kosten für die Hardwareanschaffung, Strom, Platz im Rechenzentrum und enorm viel administrativen Aufwand. Zwar ist XEN mittlerweile ausgereift, die Software-Unterstützung durch die Community steckt dabei jedoch noch in den Kinderschuhen. So gibt es bisher kaum gut durchdachte Management-Software, welche sich über einen Browser ansteuern lässt. Viele Unternehmen müssen daher die virtuellen Maschinen noch per Hand anlegen oder auf eher dürftige Programme zugreifen, welche unter einem Linux Desktop laufen. Xen Admin setzt genau hier an und stellt dem Benutzer ein schnelles sowie effizientes Webinterface zur Verfügung. Mit nur wenigen Klicks können VMs angelegt, gestoppt, gestartet, neuinstalliert und gesichert werden. Dank der grundlegenden Auslegung auf eine Administrator-Reseller-Kunden-Struktur lässt sich Xen Admin besonders gut im Hosting-Bereich einsetzen. So kann man dem Kunden mit Xen Admin ein eigenes Interface bereit stellen, mit dem selbstständig Neutarts, Stopps und Neuinstallationen vorgenommen werden können.
View this page in English: http://xen-admin.de/en/about-virtualisation |
Über Virtualisierung
